Schießstätte 12, 6800 Feldkirch (A)





Vermittlung


Es wird immer wichtiger, die Prozesse, die zu bestimmten Entscheidungen und Projekten führen, klar und einfach zu vermitteln und zu verstehen, warum sie so sind, wie sie sind.

Architektur und Stadtplanung sind Themen, die die Gesellschaft in unterschiedlicher Weise betreffen. Daher ist die Interaktion mit den verschiedenen Akteuren, vor allem aber mit den Menschen, die an diesen Orten leben werden, die diese Plätze oder Parks genießen werden, die von dem Radweg oder der Nähe der Bushaltestelle profitieren werden, eine sehr wichtige, notwendige und sehr interessante Aufgabe, an der ich mich gerne beteilige.



Juni 2022
FRAUEN BAUEN STADT
The City Through a Female Lens 
BREGENZ

Martinsturm Bregenz 21. Juni bis 30. Oktober 2022 Eine Initiative des Fachbereichs Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Bregenz in Kooperation mit dem vai Vorarlberger Architekturinstitut und dem Verein Amazone.

Im Rahmen der Ausstellung wird auch das Projekt „Platz da! Mädchen* gestalten Stadt.“ vorgestellt, in dem Mädchen und junge Frauen einen Gegenentwurf zur männlich geprägten Stadtplanung in Bregenz zeigen. „Platz da!“ ist ein Projekt des Vereins Amazone in Kooperation mit den Architektinnen Catharina Fineder und Gloria Ochoa und dem Fachbereich Frauen und Gleichstellung der Landeshauptstadt Bregenz.

Wir Architektinnen wollten im Rahmen der Workshops den Blick der Mädchen auf die Stadt Bregenz sichtbar machen um ihren Wünschen zur Gestaltung der Stadt eine Stimme geben.

Nach einer kurzen, allgemeinen Einführung in die Arbeitsweisen und Aspekte der Stadtplanung wurde mittels der Methode Spaziergang der Blick auf die Stadt Bregenz in einem Chatverlaufs durch die Mädchen mit Fotos und Stichworten festgehalten. Dabei sind Ihre Ansprüche an die Stadt sehr gut erkennbar geworden. Sicherheit, Hygiene und eine für jugendliche bessere und abwechslungsreichere Ausstattung des öffentlichen Raumes beschäftigen die Mädchen.

Nach den Führungen hielten wir eine Nachbesprechung, in dem wir einige Konzepte der Stadtplanung erläuterten und aufzeigten:
Themen wie Orientierung, Sichtbare Umgebung, Durchmischung, Ausgestattete und Einladende Umgebung, Mobilität und Sicherheit wurden anhand von Beispielen u.a. aus Wien, Zürich, Kopenhagen und Barcelona thematisiert.

Die Workshops fanden in zwei Sessions statt.

Durch die Technik der Collage wurden diese Wünsche als utopische Atmosphären weiter ausgearbeitet und schließlich ein einem Architekturmodell in eigene Gestaltungsvoschläge umgesetzt.

Das Ergebnis zeigt den Wunsch nach mehr Sicherheit in den Bereichen, die zum Beispiel bei Einbruch der Dunkelheit ein Hindernis für sie darstellen. Sie schlagen mehr Plätze für Jugendgruppen mit Bänken vor, Vielfalt und Kreativität bei den Treffpunkten im Freien, vielfältigere Nutzungsmöglichkeiten dort, wo jetzt nur spazieren geplant ist, mehr Grün und öffentliche Plätze für die Jugendlichen in der Stadt, die innenhöfe in der stadt integrieren durch gemeinsame Nutzung der Obstgarten z.B und Cafes, eine bessere Beschilderung der Wege und würdigere und gut beleuchtete WC_Plätze und Wege


Eröffnungstag, Fotos: Udo Mittelberger





Dezember 2021 bis Mai 2022
WORKSHOPS PLATZ DA!
Im Prozess
BREGENZ

Platz da! ist ein Projekt des Vereins Amazone in Kooperation mit den Architektinnen Catharina Fineder und Gloria Ochoa.

Das Projekt wird durch die Landeshauptstadt Bregenz gefördert.

Im Projekt Platz da! analysieren Mädchen* und junge Frauen* als Expertinnen*, begleitet von den Architektinnen und dem Verein Amazone, mit einem Gendersensiblen Blickwinkel einen offenen Vorschlag für eine neue Stadtgestaltung in Bregenz.

In einem ersten Schritt begehen die Teilnehmerinnen* in einer Stadttour Orte, an denen sie sich wohlfühlen oder solche, die sie eher meiden. Mithilfe eines städtebaulichen Inputs analysieren die Teilnehmerinnen* die Stadt und formulieren in einem weiteren Schritt ihre Wünsche und Anliegen. Basierend auf der Analyse und der gefundenen Nicht-Wohlfühl-Orte entwickeln die Teilnehmerinnen* eigene Ideen und setzen diese in einem Plan oder in Modellform um. Die wichtigsten Ergebnisse der Stadtgestaltung aus Mädchensicht werden den Verantwortlichen der Bregenzer Stadtentwicklung präsentiert.




November 2019
POTENTIALE
FELDKIRCH





Im November 2019 wurde ich eingeladen, am Potentiale Kunstdesign- und Architekturtreffen teilzunehmen, wo ich die neuesten Projekte vorstellte und ein Tischgespräch über „Das Wohnen“ hielt.

Unter dem Titel „Was brauchen wir zum Wohnen und was brauchen wir nicht“ hatte ich die Möglichkeit, eine Anzahl interessierter Teilnehmer zu treffen, die mir großzügig ihre Antworten gaben, die ich dann auf der Website www.olmosochoa.com sammelte. Anhand dieser kleinen, aber aufschlussreichen Stichprobe konnte ich feststellen, dass viele der Teilnehmer bereit sind, auf eine andere, praktischere und nachhaltigere Weise zu leben, die sie zu teilen bereit sind, ohne auf ihre Intimität zu verzichten. Dies sind bedeutende Faktoren, die von Architekten und Planern beachtet werden sollten.